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Situation in Spanien
Bericht unserer Tierschützerin Marisol ( 2009)
Unsere Tierschützer in Spanien retten Hunde aus einer Tötungsstation Jerez.
Die Zustände dort sind verheerend.
Die Hunde haben kaum Wasser, auch jetzt im Sommer bei über 40 Grad Hitze nicht, und schlechtes, oft verdorbenes Futter.
Verletzte Tiere werden nicht tierärztlich versorgt und unsere Tierschützer lassen diese bedauernswerten Hunde dann oft auf eigene Kosten von ihrm Tierarzt einschläfern.
Auch bringen unsere Tierschützer diesen bemitleidenswerten Hunden täglich Futter, kochen sogar für sie, säubern die Zwinger und versuchen, mögl. vielen dieser armen Seelen einige Streicheleinheiten zukommen zu lassen.
Die Tiere in dieser Perrera - Tötungsstation haben 10 Tage Zeit, ein neues Zuhause zu finden.
Am Abend des neunten Tages werden diejenigen von ihnen, die für den nächsten Tag auf der Tötungsliste stehen, in einen separaten, sehr großen Zwinger gebracht.
Alle zusammen, verletzte Hunde, Welpen, dominante Rüden, Mütter mit Welpen.......
Schon am Abend in diesem "Todeszwinger" spüren die Tiere, dass sie am nächsten Tag sterben werden.
Es herrscht eine unglaublich laute, angsterfüllte Atmosphäre.
Oft gibt es vor Stress Beißereien.
Am nächsten Morgen dann um 8.00 h geht das Töten los.
Die in der Perrera angestellte Tierärztin ist nur da, um die Hunde zu töten.
Einer nach dem anderen wird herausgezogen und ihm wird dann, ohne vorherige Betäubung oder Sedierung (das kostet ja Geld und ist zu teuer), das Mittel T61 direkt ins Herz gespritzt.
Dieses ist sehr, sehr schmerzvoll und brutal für die Hunde, die laut schreien, aber natürlich keine Chance haben.
Diese Unruhe und dieser Todeskampf dringt natürlich zu den verbliebenen Hunden im "Todeszwinger" durch, die noch mehr Panik bekommen.
Aber entkommen kann dieser Barbarei keiner von ihnen....................
Wer so eine Tötungsaktion einmal miterlebt hat, wird sie nie wieder vergessen.
sie hat es leider nicht geschafft.