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Villena 2011

Reiseberichte

Reisebericht Villena Sept. 2011

Mit Olà und Buenos tardes wurde ich vom Flughafen von Mar, José (Lebensgefährten von Mar) und Marie-José (Freundin und Hilfe im Tierheim) abgeholt. Mit einer unglaublichen Freundlichkeit wurde ich in Empfang genommen. Alle zusammen brachten mich ins Hotel, anschließend ging es zum Essen. Die Kommunikation war sehr Sprachengemischt. Ich verstehe einige Brocken Spanisch, kann aber nur wenig sprechen, Englisch ging am besten. Der Mann von Marie-José kann sich in Französisch mit mir verständigen. Es ging lustig hin und her, immer wieder wurde übersetzt in die eine oder andere Sprache oder alles wurde 2 x berichtet, damit jeder in den Sprachen alles verstand. Wir hatten unsere Freude.

Da Mar ihrer Arbeit tagsüber im nachgeht, verabredeten wir uns am Nachmittag. Sie ließ mich jedoch wissen, dass die Mitarbeiterinnen im Tierheim wissen, dass ich komme und helfen möchte.
Also machte ich mich am nächsten Morgen auf den Weg ins Tierheim. Nun wurde es für mich schwierig mit dem Verstehen, es ging alles in Spanisch. Auf jeden Fall war der Empfang herzlich. Amalia und David sowie 2 Volontärinnen waren vor Ort.

Amalia vergewisserte sich noch einmal bei mir, ob ich wirklich helfen wolle oder nur zu Besuch sei. Und dann gab es kein Halten mehr. Sofort wurden mir Ausläufe zugeteilt, die ich dann auch die ganzen nächsten Tage betreuen konnte. Wasserschlauch her und los ging es. Alle Kackerli wurden entfernt - so wurde es mir gesagt, frisches Wasser für die Hunde und neues Futter. Dabei immer wieder Streicheln, Knuddeln, Anschmiegen, sich gegenseitig wegschubsen, weil jeder viel Liebe abbekommen möchte und traurig war, wenn ich weiter zog zum nächsten Auslauf.



Anschließend ging es zu den Katzenschlafplätzen. Frisches Wasser, neues Futter, Katzenklo reinigen, neue Decken bei Bedarf und wenn möglich streicheln, spielen. In der Katzenküche sind die Kleinen mit Katzenschnupfen. Dort kam dazu, dass der Fußboden gefegt und gewischt wurde. Nicht selten hatte ich die ausgefahrenen Krallen in meinen Händen oder Armen, weil alle gern spielen.
Im großen Katzenauslauf gab es tolle Momente. Eine Katze meinte zur Begrüßung mir auf die Schulter springen zu müssen und schnurrte dann an meinem Hals. (Ich muß dazu sagen, dass ich nicht wirklich die Katzenfrau bin…) Ein Kater schnurrte um meine Beine und lief mir auf Schritt und Tritt nach, andere buhlten um die Streichelhände. Es ist eigentlich gar nicht zu beschreiben, wie unendlich schön es zwischen so vielen Katzen ist. Die beiden Volontärinnen, die mit mir im Katzenauslauf waren, vergaben in der Zeit die Medikamente.



In der Mittagszeit, so um 12.30 Uhr herum beginnt die Siesta, jeder geht nach Hause und ab 17.00 Uhr wird wieder gearbeitet.
Zum Abend hin werden die Medikamente gestellt für den Abend, anschließend werden die Medikamente für den kommenden Tag bereitgestellt. Alle Katzenplätze werden nochmals auf Sauberkeit, Futter + Wasser hin überprüft und die Verunreinigungen der Hundeausläufe nochmals entfernt.

Einen Nachmittag fuhr ich mit Mar zum Grundstück von Marie-José. Auf dem Grundstück, welches mit einem hohen Zaun eingezäunt ist, liefen einige Hunde des Tierheimes, u.a. Rodrigues und seine Brüder. Es war toll, diese alle über das große Areal flitzen zu sehen. Auch Marie-José ist eine Pflegestelle.

Einen Tag später erlebte ich die einmaligen Fahrkünste einer Spanierin hin zum Grundstück von Marie-José. Wir holten 4 Hunde - Rodrigues… - vom Grundstück ab, damit sie nochmals dem Tierarzt vorgestellt werden konnten sowie für die Traces Papiere. Der Mann der Behörde kam in das Tierheim.
Selbstverständlich hatte Mar nicht täglich Zeit für mich. Das war mir im Vorfeld bereits klar. Doch ich hatte die Freigabe von ihr, so oft ich wollte, ins Tierheim zu gehen. Anfänglich wurde meine Arbeit von den Mitarbeitern kontrolliert, doch dann wurden mir immer mehr Verantwortlichkeiten übertragen. So kam schnell der Moment, wo ich die Medikamente nach den Vorgaben des Tierarztes stellte. Mir wurden die Hündinnen zugeteilt zur Kastration und ich arbeitete dem Tierarzt zu.

An dem Tag, als der Tierarzt viele Hündinnen kastrierte, bat Mar mich im Vorfeld schon um 8.30 Uhr im Tierheim zu sein, damit ich den OP-Raum (sonst Krankenzimmer) reinigen konnte. Sie selber konnte 2 Tage nicht kommen. Um 9.00 Uhr begann der Arzt mit den OP's. Amalia holte die zu operierenden Hündinnen in einen Auslauf zum Haus, teilte mir mit, welche Reihenfolge ansteht und ließ mich schließlich auch die passenden Karteikarten heraussuchen. Der Tierarzt und ich wurden schnell ein kleines Team, unsere Absprachen funktionierten gut. Es mußte jemand beim Aufwachen der Hündinnen vor Ort sein. Sie erbrachen sich oft oder ließen unter sich. Ich sorgte dann für Sauberkeit. So verbrachte ich die Siesta-Stunden bei den Hündinnen, die ja auch torkelten und hinfielen, streichelte sie, gab ihnen so viel Aufmerksamkeit, wie ich konnte und stand ihnen zur Seite.
Natürlich unterhielten wir uns auch über Medikamente. Das Problem liegt darin, dass Mar und ihre Leute nicht wissen, welches deutsche Medikament wofür eingesetzt werden kann, weil keiner die deutsche Anleitung versteht. Ich bekam von ihr die Tüte in die Hand gedrückt, schrieb mir die Medikamentennamen auf und versprach, mich um die Anwendungsgebiete derer zu kümmern.

Ein lustiges Erlebnis mit Mar hatte ich, als wir Welpen vom Tierarzt abholten. 7 an der Zahl. Ich bekam von den Unterhaltungen nur Bruchstückhaft etwas mit. Das Ergebnis war, dass die Welpen alle in einer riesigen Box beim Tierarzt standen. Diese Box passte nicht in das Auto. Also wurden alle Welpen einfach so in den rückwärtigen Fußraum gegeben. Und los ging die Fahrt. Die Kleinen turnten überall herum. Ich hatte meine liebe Mühe aufzupassen, dass sie nicht auf den Fahrersitz kletterten geschweige denn dort in den Fußraum zwischen die Pedale gerieten. Ein gequietsche und gemeckere bei den Kleinen, wenn sie nicht so durften, wie sie wollten. Das Ergebnis war, das Auto war hier und da vollgeschietert. 2 Welpen kamen zu einer lieben Frau in eine Pflegestelle, 2 nahm Amalia, 3 kamen nach Deutschland.

Es kommen aber auch täglich Leute aus Villena und Umgebung, die ein Tier haben möchten. Sie holen sich einen Hund, gehen probehalber mit dem spazieren und der zieht anschließend mit ins neue Zuhause. Mar hat immer ein Auge auf diese Hunde. Wenn wir durch Villena fuhren, sah sie ihre alten Schützlinge und rief aus dem Auto "Olá" zu, manchmal gab es ein Schwätzchen.

Einen Morgen klingelte es an der Tür vom Tierheim. Weil ich vorne im Haus alleine am Schlafplatz reinigen war und David am Ende des Tierheims seine Arbeit erledigte, öffnete ich die Tür. Der Postbote. Er hat einen Hund. Auf meine erstaunte Nachfrage kam, dass er ein "Paket" habe mit einem Hund für das Tierheim. Ich schaute mehr als erstaunt, holte die große Hundebox zusammen mit dem Boten aus dem Auto, unterschrieb die Annahme und war dann alleine mit dem Hund - ein Golden Retriever. Es war Elbo auf dem Weg nach Deutschland mit Zwischenstop im Tierheim. David und ich holten sanft den völlig verängstigten Hund aus der verkoteten Box. Das Hundegebell von draußen bereitete ihm noch mehr Angst. David nahm eine Leine und ging vor die Tür mit ihm, bis wir feststellten, dass der Hund zusätzlich Angst vor Männern hat. Ich übernahm den Retriever. David reinigte die Box. Nachdem der Vormittag verstrichen war ging seine Reise weiter nach Deutschland.

Die Suche nach dem verletzten Podenco

Samstagmorgen kamen Mar, Marie-Jose und ich ins Tierheim. Es gab die 1. Nachricht über einen schwer verletzten Podenco. Der Hals soll offen sein und sein Kopf soll ebenfalls bluten…
Mar bekam immer mehr Informationen. Am Vormittag fuhren wir dann los, diesen Hund suchen. Es ging zu einer Früchtefabrik auf dem Land. Ein dortiger Gabelstaplerfahrer berichtete mehr von dem Hund, andere Mitarbeiter bestätigten die Aussage. Dort steht eine Lebendfalle auf dem Grundstück, die von Mar betreut wird. Diese richtete Mar her, säuberte sie, gab Futter und Wasser hinein. Wir hielten zwischen den Bäumen der Obstplantage Ausschau nach dem Hund, konnten aber nicht wirklich uns an der Farbe des Hundes orientieren und nur versuchen, irgendeine Spur zu erfassen. Podencos liegen für ihr Leben gern auf Kiefernnadeln. Das schränkte schon das Suchfeld ein. Wir fanden auch frische Kackerle… Doch für den Vormittag mußten wir dann nach etwa 2 Stunden die Suche abbrechen, wollten am Abend wiederkommen und weitersuchen.

Wir wurden überrascht von den in der Umgebung lebenden Hunden. Ein großer, grauer Podenco, ein weißer jugendlicher Hund (wie Schäferhund), ein brauner jugendlicher Hund ( wie Jagdhund?). Als uns die Hunde entdeckten, liefen sie davon. Auch stellten wir fest, dass viele Katzen auf dem Areal leben… Doch der, den wir eigentlich suchten, den bekamen wir nicht zu Gesicht. Wieder verging lange Zeit der ergebnislosen Suche. Wir wollten am nächsten Vormittag schauen, was die Falle beinhaltet.
Tja, die beiden Jugendlichen waren darin. Na klar waren sie völlig ängstlich. Mar öffnete die Falle - die beiden rauschten ganz flott davon. Dabei entdeckten wir eine Futtterstelle, die sich zwischen alten Ölfässern befindet. Wir reinigten den Wassernapf, José brachte Trockenfutter. Mehr konnten wir für den Moment nicht tun.
Der Abend sollte mehr Erfolg bringen. Wieder streiften wir - Mar, Marie-José, José und ich - durch das Gebiet der Fabrik und die Obstplantagen. Es gibt auf dem Areal einen alten Stall außer Betrieb. Aus zwei verschiedenen Richtungen kamen Mar und ich dorthin, teilten uns im Stall wieder. Schneller als wir handeln konnten, rannte ein brauner Podenco aus dem dunklen Stall heraus. Da sahen wir ihn. Er stand erschöpft vor dem Eingang. Sein Hals war rundherum aufgerissen und am verheilen. Dort wurde ihm als Welpe ein Halsband angelegt, dieses jedoch mit seinem Wachstum nicht erneuert. Es wuchs in seinen Hals ein. Sein Kopf war aufgedunsen, weil der ja für lange Zeit nicht richtig durchblutet wurde. Wie immer dieser Hund auch frei kam, es geht bei ihm auf Leben und Tod. Wir konnten ihn nicht einfangen - hatten auch gar nicht die richtige Ausrüstung dabei - am markantesten waren unsere Schuhe: Sandaletten mit denen wir auf die Berge kletterten und durch die Obstplantagen liefen. Der Hund lief immer ein Stück von uns fort, legte sich hin, ihm fielen die Augen zu. Das zeigte seine unendliche Erschöpfung. Doch er schaffte es, sich schließlich so zu verstecken, dass wir ihn nicht mehr fanden.



Mar wollte am nächsten Tag wieder dorthin kommen. Diesen Hund möchte sie auf jeden Fall retten. Wie diese Geschichte weiterging, erfuhr ich dann per Mail, weil ich wieder nach Deutschland zurück flog:
"Wir haben den Podenco. Er schlief wieder in dem alten Pferdestall. Jetzt ist er beim Tierarzt. Dieser sagt, dass er so etwas vorher noch nie gesehen hat. Das, was wir am Sonntag erlebten, war sehr wichtig für das geglückte Ergreifen des Hundes.
In der Wunde des Hundes befanden sich Würmer, Infektionen und verdorbenes Fleisch. Der Tierarzt reinigte die mächtige Wunde. Dann kam er ins Tierheim in einen eigenen Auslauf. Inzwischen ist der Podenco auf dem Grundstück seiner Pflegemama Marie-Josè und erholt sich dort von den Schikanen seines bisherigen Lebens."

Hund und Katz
Am Sonntag, 11.9.2011, also einen Tag bevor ich nach Spanien flog, waren eine Katze und ein Hund (Rehpinscher Mix?) an die Tür des Tierheimes angebunden. Als am Morgen Amelie zur Arbeit kam, fand sie diese beiden dort. Beim Lösen der Leine von der Tür attackierte die Katze wohl so sehr, dass Amelie die Katze nicht halten konnte und diese mitsamt der Leine um den Hals davonrauschte. Die Hündin kam in einen Auslauf am Haus. Als ich Dienstag ins Tierheim kam, fiel mir schon auf, wie sehr andere Hunde diese kleine Dame dominierten. Um endlich in Ruhe gelassen zu werden, legte sie sich auf das Futter, wobei sie dort von einem etwas größeren Pinscher-Mix immer wieder gezwickt wurde, damit sie aufsteht. Das bekam ich in der Woche mit. Ich wies Amelie und David auch daraufhin. Sie fanden verschiedene andere Plätze für die kleine Dame, aber überall erging es ihr gleich. Am Sonntag nun wurde sie ins Haus geholt. Dort befinden sich die "Aufenthaltsorte" der neu angekommenen Katzen, die medizinische versorgt werden müssen bzw auf die Blutergebnisse warten, bevor sie in den großen Katzenauslauf gehen dürfen.



Samstag, 17.9.11 kam ein Ehepaar, die Mar anboten, als "Foster-Home" (Pflegefamilie) zu helfen. Solche Angebote werden super gern angenommen und es gab gleich ein Hundepaar "Franzi" und "Fredy" (eine weitere Geschichte), welche für diese Pflegefamilie in Frage kam. Also gingen sie spazieren, um zu schauen, wie die beiden sich unterwegs verhalten. Sie fanden die Katze… Plötzlich kam Unruhe is Tierheim, Mar rief, dass eine Katze stranguliert im Zaun hängt und 2 Leute mitkommen sollten, um sie dort zu befreien. Marie-José, Esther und ich liefen mit. Mar fotografierte. Die Katze hatte Glück - sie hatte bereits Schaum vor dem Mund, bekam nur noch wenig Luft u war stark geschwächt. In der Katzenbox wurde sie ins Tierheim gebracht. Selbstverständlich kam sie mit der "Grundausstattung" (Wasser, Futter, Decke, Katzenklo) zu einem ruhigen Schlafplatz ins Krankenzimmer. Sie zog sich sofort ins Katzenklo zurück und schlief dort den ganzen Tag. Immer wieder kontrollierte eine von uns deren Zustand.
Sonntag, 18.9.2011, Mar, Marie-José und ich waren unterwegs, um einen schwerst verletzten Podenco zu suchen, kamen Fotos auf das Handy von Marie-José an. Dazu die goldene Nachricht, dass die kleine Pinscher-Dame direkt in das Krankenzimmer lief und an dem Katzenregal immer wieder hochsprang. Esther - sie hatte Sonntagsdienst - öffnete daraufhin ebendiese Katzentür, die Pinscherdame sprang hinein und Katze + Hund kuschelten, leckten sich gegenseitig ab, wichen sich nicht mehr von der Seite.
Die Fotos waren unendlich schön anzusehen und sicher können wir gar nicht die Nöte der beiden Tiere erfassen, die sie während der Trennungswoche hatten.

Mar sagte, dass auf jeden Fall diese beiden nur miteinander vermittelt werden, wenn die Zeit gekommen ist.

Franzi und Coqui

Als ich Freitag-Nachmittag ins Tierheim kam, gab es die Nachricht, dass wieder 2 Hunde über Mittag neu eingetroffen sind. Kleine süße Mischlinge, unendlich verdreckt, verklebt, verklettet… Sie sind jung, haben gerade den Zahnwechsel hinter sich - später nannten wir diese beiden "Franzi" + "Coqui".
Sie wurden von einem Stadtangestellten ins Tierheim gebracht. Er berichtete, dass er sie aus einem Swimmingpool gerettet habe. Dort wären sie über kurz oder lang ertrunken, weil sie nicht mehr alleine herausgekommen wären.
Beide sind absolut kuschelig. Wir nahmen die Dreckspatzen in unsere Arme und los ging das Kuscheln. Dann ging es ab in die Wanne. Schaut selber, die Bilder sprechen für sich…
Franzi schaute zu, wie das Wasser in die Wanne sprudelte und konnte es gar nicht erwarten, da hinein zu gehen. Coqui kam erst zögerlich, dann aber doch gern mit hinein.
Anschließend kamen sie zum hauseigenen Friseur.


Beide genossen sehr diese intensive Zuwendung - es lohnte sich, denn heraus kamen 2 wundervoll weiche Plüschknäule, die dann vor Wonne durch die Gegend rauschten. Nun sind Franzi + Coqui bei dem Ehepaar als Pflegehunde und wenn die Zeit von mindestens 3 Wochen verstrichen ist, dann können sie zur Vermittlung freigegeben werden.
Einige Tage später meldete sich der Eigentümer der beiden herrlichen Wollknäule. Er suchte seine Hunde bereits in der Stadt. Von der Polizei schließlich bekam er den Hinweis, dass seine beiden Hunde im Tierheim sind. Dort holte er sie voller Freude wieder ab.

Marion Richter
Team Hunderettung-aktiv



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